Herzlich willkommen auf myQVH

myQVH ist die Internetplattform, für alle, die sich für das Thema Hilfsmittelversorgung interessieren. Sei es, weil sie selber Hilfsmittel anwenden, andere pflegen oder aus beruflicher bzw. wissenschaftlicher Sicht mit dem Thema zu tun haben. Mitglieder von myQVH erhalten alle Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus stehen Informationen zu einer Vielzahl interessanter Themen auf der Seite bereit und aktuelle Nachrichten informieren über Entwicklungen aus der Szene.

myQVH. Qualität, die verbindet.

myQVH ist eine Initiative des Qualitätsverbund Hilfsmittel e.V. (QVH).

RollstuhlSportClub Aachen schöpft neue Hoffnung nach Brandkatastrophe

 Am ersten Märzwochenende diesen Jahres stand der Name des Aachener Stadtteils Brand Pate für die größte Katastrophe in der noch kurzen Vereinsgeschichte des RollstuhlSportClubs Aachen. Der seit 2003 bestehende und in der Rollstuhlhockey-Bundesliga aktive RSC verlor, vermutlich durch Brandstiftung, auf einen Schlag sein gesamtes Sportgerät. 

World of Genesis statt World of Warcraft

 „… und er [der Mensch] ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“*

Wäre Laboringenieur Wolfgang Bergmann in seiner Studienzeit an der Nürnberger Georg-Ohm-Hochschule nicht dem Programmierexperten Prof. Dr. Helmut Herold begegnet, gäbe es heute vermutlich kein Genesis Projekt. Dieses neuartige Konzept zur integrativen Förderung ermöglicht es Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, speziell auf ihre Fertigkeiten zugeschnittene Computerspiele wie „Fang mich“, „Schiffe versenken“, „Mühle“ u.v.m. barrierefrei spielen zu können.

Den olympischen Gedanken in die Gesellschaft tragen

Er hat seinen sportlichen Zenit überschritten und wird voraussichtlich die letzten Paralympics seiner grandiosen Sportlerkarriere bestreiten. Frank Höfle, mit 13 Goldmedaillen im Biathlon und Skilanglauf sowie 12 bei Weltmeisterschaften Deutschlands erfolgreichster Behindertensportler, tritt ab. Nicht ohne sich mit markigen Äußerungen zur Situation von gehandicapten Menschen im Leistungssport und in der Gesellschaft zu verabschieden.

Pures Badevergnügen für Beinamputierte?

Mit seinem Urteil vom 25.09.2009 zum Anspruch auf Badeprothesen verbesserte das Bundessozialgericht die rechtliche Lage der ca. 60.000 in Deutschland lebenden Beinamputierten erheblich. Die oberste Gerichtsinstanz entschied gegen das untergeordnete Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Badeprothesen seien als unmittelbarer Behinderungsausgleich zu bewerten und damit, wenn individuell geeignet, von den Krankenkassen zu genehmigen.

 

Klar erkennbarer Anspruch auf Trekker-GPS-System für Blinde

Roland Müller ist von Geburt an blind und stimmt nebenberuflich Klaviere, Flügel sowie Cemballi in Mecklenburg, der Uckermark und Berlin. Um sich sowohl bei dieser Tätigkeit als auch im Rahmen eines Ehrenamts und der privaten Ausflüge mit seinem Blindenhund zu orientieren, beantragte er bei der AOK Mecklenburg-Vorpommern ein GPS-Gerätesystem für Blinde. 

Kein Männerrecht auf Erektionshilfsmittel nach Prostata-OP

Ab dem vierzigsten Lebensjahr assoziiert mann mit dem Buchstaben P immer häufiger anstatt Porsche das leidige Thema Prostata. Blasenprobleme treiben zum bisher nur mit mildem Lächeln bedachten „Männerarzt“, dem Urologen. 

Der greift beherzt in den Allerwertesten des Patienten und diagnostiziert im schlimmsten Fall ein Prostatakarzinom.

  

Hyperextensionsorthese Dorso Arexa der Firma Otto Bock gewinnt Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010

Dass eine Orthese, also ein medizinisches Hilfsmittel zur Unterstützung eingeschränkt funktionstüchtiger Körperteile, nicht nur ihren Zweck erfüllt, sondern auch als Designobjekt prämiert wird, ist keine Selbstverständlichkeit. Für 2010 wurde am 23. Oktober die Hyperextensionsorthese Dorso Arexa der Firma Otto Bock als Gewinner des begehrten Designpreises der Bundesrepublik Deutschland in Silber bekannt gegeben.

Mit dem Rollator unterwegs im ÖPNV

Er bietet viel Angriffsfläche für unbedarften Hohn und auf Unwissenheit begründete ironische Anspielungen – der Rollator genannte Gehwagen. Ohne ihn mögen viele betagte Menschen heute nicht mehr auskommen, weil er ihnen selbständige Teilhabe am Leben und einen erweiterten Aktionsradius bis ins hohe Alter ermöglicht. Mittlerweile wird der Rollator nicht mehr nur verschämt in der Dunkelheit oder im Indoor-Bereich benutzt, sondern steht offensiv als Fuhrpark der Generation 70+ vor vielen Haustüren bzw. ist aus dem allgemeinen Straßenbild als Einkaufshilfe betagter Menschen nicht mehr wegzudenken. Auch im Rahmen der gesundheitlichen Rehabilitation nach Operationen erfreut sich der Gehwagen als Mobilitätstrainer zunehmender Beliebtheit.

Grund genug für die Unternehmen des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) genauer hinzuschauen, ob ihre Fahrzeuge den Bedürfnissen von Rollator-Fahrern entsprechen.

Bessere Zeiten für Golden Ager durch Gestaltung altersgerechter Lebenswelten (GAL)

 

Seit dem letzten Jahr wird in Niedersachsen mit dem interdisziplinären Forschungsverbund GAL endlich der demographischen Entwicklung hin zu einer kontinuierlich alternden Gesellschaft Rechnung getragen. Bis 2011 erforschen bzw. evaluieren 16 Universitäten und wissenschaftliche Forschungsinstitutionen Möglichkeiten zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in den lebensweltlichen Alltag von älteren und hoch betagten Menschen. Ziel ist die Verbesserung der Versorgungs- und Lebensqualität von hilfsbedürftigen Personen sowie die Entwicklung sensorbasierter Unterstützung zur präventiven Ausstattung des Wohnbereichs noch selbständig lebender Senioren.
 
 
 

Benutzeranmeldung

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von einem Branchen-Netzwerk mit zahlreichen Community-Funktionen!

Nutzen Sie unsere Plattform für Ihren Erfolg und registrieren Sie sich jetzt!

Suchen

Werbung

Werbung